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…..nur weiter!

....und wieder grüßt das Murmeltier.
Das Jahr ist um, keinen Tag gefehlt, glaub' ich 😉 und schon wieder muss ich echt nachdenken was ich denn die ganze Zeit bloß gemacht habe?
Na gut, also es war ja schon Juni und bis der Mast dann alleine ohne Kranstützen stand, war dieser auch schon rum, der Juni.
Und weil wir noch nicht im Boot leben, muss praktisch so nebenbei auch das Haus in Schuss gehalten werden.
Die angebauten Kunststoffglas-Überdachungen mussten dringend gereinigt werden, danach wurde in erschreckender Weise sichtbar das sie doch nach gut 20 Jahren mehr oder weniger so beschädigt waren und sind, dass sie neu gemacht werden mussten und müssen.
Ich wollte mir dafür einen Monat Zeit nehmen, sehr cool, aber es waren dann mehr als zwei und ein Dach steht noch aus - ...2026, ich hörte es geht weiter und es soll jetzt doch kommen, also keine Panik, ja!?

Im verregneten Juli hatte ich die Veranda in der Mache. Entsprechendes Edelstahlrohr fertig gebogen und entsprechende Mahagoniholzleisten auf Wunschmaß fertig gesägt standen schon eine Weile, vielleicht 'n Jahr oder so, in verschiedenen Ecken.
Der Plan waren zwei Böden aus einem Edelstahlrohrrahmen, gefüllt mit Mahagonieholzleisten. Die Schweißarbeiten waren zumindest bei einem der beiden Teilböden etwas kompliziert, weil die Heckwinch (zur Bedienung des Heckankers), die sich den Platz mit der eingepackten Veranda ein Stück weit teilen muss, ausgespart werden musste.
Scharniere gibt es für sowas natürlich auch nicht von der Stange, die beiden Verandabodenhälften sollten zusammengefaltet in der dafür vorgesehenen Vertiefung des von mir damals selbst bereits dafür konstruierten und das Boot verlängernden Hecks verschwinden. Die dafür auch notwendige Deckel-Bodenplatte, hatte ich nach und nach bereits als Leichtbaukonstrukt über die Zeit fertig gestellt.
Die Doppelscharnierkonstruktion mit Hilfe derer die Veranda über die Heckquertraverse hinweg geschwenkt werden kann, funktioniert voll krass echt genau so wie ich mir das gedacht hatte.
Das Zusammenfalten der beiden Bodenteile funktionierte aber zu meinem allergrößten Frust erst einmal nicht. - Warum, weil ich die Höhe der Muttern der Verschraubung der Holzleisten im Rahmen unterschätzt hatte und die beiden Rahmenteile sich so nicht um 180° sondern nur um vielleich 150° zusammenfalten ließen.
Das waren dann ja mal so einige mehrere Tage Arbeit.
Die einzige Lösung die mir dazu einfiel war die Verwendung von Hülsenmuttern. Diese haben in der Hülse ein Gewinde und selbst einen Senkkopf und verlegen die Mutter sozusagen nach innen!
Dafür musste aber alles wieder ausgebaut und die beiden jeweils gegeneinander liegenden Leistenbefestigungen komplett entfernt werden um dann alle betroffenen Bohrungen aufzubohren und entsprechend zu senken, damit die Köpfe der Hülsenmuttern keine Überhöhung mehr hatten.
Aber noch bevor die nachbestellten Schrauben und Hülsenmuttern überhaupt da waren, war auf jeden Fall dafür schon mal die Zeit weg und Jörg, diesmal zusammen mit Silvia, - vielen vielen Dank Euch beiden(!) - kamen zum Arbeitsbesuch um gemeinsam den letzten Versuch das Deckshaus mit Echtholzfurnier zu verkleiden, mit vielen fleißigen Händen in die Praxis um zu setzen!

Erstes Bild, das Heck geschlossen, im zweiten geöffnet mit innen liegendem, zusammengefaltetem Verandaboden. Die beiden Doppelscharniere ermöglichen es die Veranda über die Quertraverse hinweg zu schwenken.

Also die Idee das Furnier zuerst auf eine 2mm starke PVC-Schaumplatte auf zu kleben und dann die so vorgefertigten Kompositplatten an den Bootskörper zu kleben erwies sich tatsächlich als gangbare Möglichkeit. Keinesfalls aber trotzdem nicht endblöde Fehler zu machen!
Natürlich hatte ich einen Klebversuch gemacht, um zu sehen wie die Verklebung mit der PVC-Schaumplatte funktioniert. Und was soll ich sagen, der Versuch war einwandfrei und dann bringe ich das Blödstück fertig und bestelle einen anderen Kleber, dessen Klebekraft erfahrungsgemäß noch besser war. Ja, aber nicht mit PVC und das Malheur nahm seinen Lauf, die Verklebung mit diesem Kleber erwies sich als zu schwach und von dem getestetet, funktionierenden Kleber, hatte ich viel zu wenig und musste Nachschub erst einmal bestellen.

An den später sichtbaren Kanten haben wir einen 2mm starke Echtholzumleimer eingelegt, so das später nichts von dem weißen PVC zusehen ist.

Die Verandaböden hängen am Davit - ja die sind auch angebaut! Und die Rückseite des Deckshauses ist bereits soweit fertig furniert!

Nun hat der Winter wieder alles im Griff und ich fülle die Tage mit Studium, Planung und Komponentenbau, zur Zeit mal wieder hauptsächlich in den schier unergründlichen Tiefen des Reiches der Elektrik / Elektronik - na dann 2026 so komme 🙂

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